Unsere Geschichte

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Ein Stück Geschichte in Griesheim: Am 02. September 1950 eröffnete der Apotheker Josef Böger in der Alten Falterstraße 15 die Sertürner-Apotheke. Benannt ist sie nach Friedrich Wilhelm Sertürner, der im Jahre 1803 aus Opium Morphin isolierte und damit als Begründer der Alkaloid-Chemie gilt. Diese bedeutsame Entdeckung machte Sertürner seinerzeit in der Cramer’schen Hof-Apotheke von Paderborn, in der Josef Böger selbst Praktikant war. Durch diese enge Verbundenheit lag es also nahe, der eigenen Apotheke den Namen "Sertürner-Apotheke" zu geben. Im Jahre 1967 übernahm sein Sohn Norbert die Apotheke und führte sie nach diversen Umbauten 31 Jahre lang im Haus "Alte Falterstraße 15", bis sie 2002 in das Nebenhaus verlegt wurde. Auf größerem Raum konnte hier die Tradition bewahrt, aber durch den Einsatz modernster EDV und Internet zugleich ein umfassendes Apotheken-Management betrieben werden. Beispielsweise stehen in der Reisemedizin, einem absoluten Spezialgebiet des Apothekers und Pharmakologen Dr. Norbert Böger, stets die aktuellsten Internetdaten der Tropeninstitute, der WHO und des Auswärtigen Amtes zur Verfügung. Der pharmakologische Schwerpunkt ermöglicht auch in Zukunft eine umfassende Beratung über Arzneimittel und Impfungen. Ein weiterer Schwerpunkt der Sertürner-Apotheke liegt in der pharmazeutischen Betreuung von Patienten. Mit unserem Personal kann z.B. bei ärztlichen Verordnungen der Zeitpunkt einer Medikamenten-Einnahme, eventuelle Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nahrungsmitteln sowie mögliche Nebenwirkungen abgeklärt werden. Allgemein gewinnt eine gesundheitliche Vorsorge immer stärker an Bedeutung. Das betrifft beispielsweise die Bestimmung von Cholesterin, Zucker und Harnsäure im Blut oder die Messung des Blutdrucks – diese Werte können dem Arzt wertvolle Hinweise geben. So kann und wird die Sertürner-Apotheke auch in Zukunft umfassend im Gesundheitsbereich tätig sein. Unter der Leitung von Uta Böger, der Enkelin des Gründers, soll nicht nur Tradition gewahrt, sondern auch Innovation realisiert werden. Ihre zusätzliche Ausbildung zur Fachapothekerin für Offizinpharmazie, ein Studienjahr in Frankreich, eine praktische Tätigkeit in der Krankenhaus-Apotheke des Klinikums Höchst und nicht zuletzt ihre schon vor dem pharmazeutischen Studium abgeschlossene Berufsausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau bieten dazu beste Voraussetzungen. Durch den Regierungspräsidenten in Darmstadt wurde sie ehrenamtlich zur "Pharmazierätin" ernannt. Was aber wäre eine Apotheke ohne die Unterstützung treuer Mitarbeiter! Einige von Ihnen sind schon seit über 20 Jahren in der Apotheke tätig. Zusammen mit den jüngeren Mitarbeitern haben sie den guten Ruf und das Bild der Sertürner-Apotheke entscheidend mitgeprägt und dazu beigetragen, dass aus vielen netten Kunden treue Stammkunden wurden.